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Gesundheit

Schutz bei gefährlichen und gesundheitsgefährdenden Arbeiten und Tätigkeiten

Posted by Freddie Bates on
Schutz bei gefährlichen und gesundheitsgefährdenden Arbeiten und Tätigkeiten

Wenn man mit dem Motorrad unterwegs ist, muss ein Helm getragen werden. Dazu gibt es entsprechende gesetzliche Vorschriften. Genauso ist bei Arbeiten in einer Fertigungshalle oder Werkstatt. Wenn gefräst, geschweißt oder gesägt sowie Arbeiten in einer großen Höhe durchgeführt werden, muss hier eine geeignete Schutzkleidung getragen werden. Das gibt auch für die Arbeit mit gesundheitsgefährdenden Stoffen.

PSA-Benutzungsverordnung (PSA-BV)

Eine persönliche Ausrüstung gemäß der PSA-Benutzungsverordnung (PSA-BV) ist die Ausrüstung, welche dazu bestimmt ist, von solchen Personen getragen und benutzt zu werden, welche einer Gefährdung ihrer Sicherheit oder Gesundheit ausgesetzt sind. Diese Ausrüstung soll dann vor einer eventuellen Gefährdung der Sicherheit und der Gesundheit schützen.

Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Bei dieser Bezeichnung handelt es sich um einen Sammelbegriff für Gegenstände, welche bei den Arbeiten oder Tätigkeiten getragen werden müssen, wenn durch die Arbeitsumgebung eine Gefahr von Verletzungen oder Gesundheitsbeeinträchtigungen vorhanden ist. Ebenso hängt das Tragen dieser Ausrüstung auch davon ob, ob es aufgrund von organisatorischen oder technischen Gründen eine Gefährdung nicht verhindert werden kann. Im Bereich des Gesundheitsdienstes wird hier auch von der Bezeichnung „Infektionsschutzkleidung“ gesprochen.

Solche Ausrüstungen müssen in vielen gefährdeten Bereichen vom Arbeitgeber gestellt werden, um damit Gesundheits- und Sicherheitsrisiken für den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin zu minimieren.

Die unterschiedlichen Arten dieser Ausrüstung

Das kommt auf den Arbeitsbereich an und hier werden nachstehend einige Arbeitsgebiete mit der dort eingesetzten Schutzausrüstung aufgeführt.

Dazu gehören zum Beispiel im Bereich Atemschutz Einweg- oder auch Mehrweg-Atemschutzmasken und Voll- und Halbmasken für Arbeiten im Chemikalien-Bereich.

Was den Gesichts- und Augenschutz anbelangt, so fängt es hier bei der klassischen Schutzbrille für Arbeiten zum Beispiel mit dem Bohrhammer an, geht über die getönte Schweißerbrille bis hin zu einem Schutzschirm für das Gesicht, wenn anspruchsvolle Metallarbeiten durchgeführt werden .

Im Bereich des Gehörschutzes kommen Einweg-Gehörschutzstöpsel bis hin zu hochdämmenden Kapselgehörschutz-Lösungen zum Einsatz.

Für den Handschutz gehören hier Schutzhandschuhe, welche aus unterschiedlichen Materialien für diverse Arbeiten mit Chemikalien, im Mechanik-Bereich oder bei Schweißarbeiten zum Einsatz.

Der Kopfschutz fängt an bei dem klassischen Baustellen-Schutzhelm und geht bis zu speziellen Schutzhelmen mit Sichtschutz. Beim Fußschutz stehen an der ersten Stelle die sogenannten Sicherheitsschutze, die mit einer speziellen Verstärkung sowie einer nicht leitenden Gummisohle ausgestattet sind.

Als Schutzbekleidung für den Körperschutz kommen hier Warnschutzwesten sowie einer Sweißerbekleidung, eine Brandschutzkleidung oder auch Lackieroveralls in Frage.

Ebenso gehören für den Fallschutz zum Beispiel zur Sicherung auf Hebebühnen oder auf Baugerüsten Gurte, Seile, Karabiner oder weiteres Zubehör zur Absturzsicherung mit dazu.

Auch bei Wald- und Forstarbeiten muss vor den nötigen Arbeitsschutz geachtet werden. Hier kommen dann Schnittschutzbekleidungen in Form von sogenannten Latz-Hosen. Ebenso müssen hier eine Jacke und Stiefel getragen werden. Hier gibt es für die Waldarbeiterbekleidung auch eine entsprechende Norm, und zwar die Norm EN 381 dazu. Außerdem sollte hier die Arbeitskleidung KWF-geprüft oder den Vorschriften der Deutschen Prüfstelle für Land- und Forstwirtschaft entsprechen.